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Die 15. Weltfestspiele der Jugend und Studenten im August
2001 in Algier waren das erste Festival in einem arabischen Land und auf
dem afrikanischen Kontinent. Doch sie waren auch überschattet von Protesten
in der zu Algerien gehörenden Kabylei, die von der Regierung und den
Sicherheitskräften blutig niedergeschlagen wurden. Das brachte die
TeilnehmerInnen in eine komplizierte Situation - sollten sie den Boykottaufrufen
folgen oder versuchen, die Weltfestspiele gegen die Vereinnahmung durch
das Regime zu verteidigen? Hinzu kamen während des Festivals Auseinandersetzungen
zwischen der Delegation des irakischen Staates und derjenigen, der demokratischen
irakischen Opposition, die in tätlichen Übergriffen auf Mitglieder
der deutschen Delegation gipfelten. Diese Situation spiegelt sich in den
nachstehenden Dokumenten von den 15. Weltfestspielen wider.
Im Vorfeld der Weltfestspiele
Das Festival
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